Zeugen Jehovas und Mormonen, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage

Das Leitmotiv von Jehovas Zeugen ist der biblische Rat: „Begegnet allen mit Achtung“ — und zwar ganz unabhängig von dem, was sie glauben (1. Petrus 2:17, Neue evangelistische Übersetzung). In etlichen Ländern gibt es beispielsweise Hunderttausende von Zeugen Jehovas. Dennoch versuchen wir nicht, auf Politiker und Gesetzgeber dahin gehend einzuwirken, dass sie die Aktivitäten anderer Glaubensgemeinschaften einschränken oder verbieten. Genausowenig versuchen wir, uns für Gesetze stark zu machen, die der Gesellschaft unsere moralischen und religiösen Vorstellungen aufzwingen würden. Wir begegnen anderen mit derselben Toleranz, die wir uns auch von ihnen erhoffen (Matthäus 7:12).

Foto: jobmensa.de

Mormonen sind eine relativ junge Glaubensgemeinschaft. Wer mehr über die Mormonen wissen will kann unter diesem Link zu Wikipedia und der offiziellen Webseite der Mormonen mehr Informationen nachlesen.

 

Ihr wesentliches Basisbuch ist das Buch Mormon, welches ihrem  Propheten Joseph Smith jr. anscheinend gegen 1820 durch einen Engel offenbart wurde.

 

Auch die Bibel, die heilige Schrift, gilt unter den Mormonen als wesentliches Grundlehrbuch.

 

Zeugen Jehovas pflegen seit vielen Jahren schon eine freundschaftliche und offene Beziehung zu den Mormonen. Sie unterhalten sich gerne mit ihnen über die Bibel.

 

Beide haben mindestens 2 sehr große Gemeinsamkeiten. Sie haben die Bibel als Grundlehrbuch und sprechen sehr gerne offen mit ihren Mitmenschen über das Thema Religion, Gott, Glauben und andere religiöse Themen.

 

Doch es gibt auch einige Unterschiede. zum Beispiel diese:

Zeugen Jehovas lehnen jede Einmischung in die Politik strikt ab. Mormonen nicht.

Mehr zum Thema Politik hier.

 

Zeugen Jehovas lehnen den Militärdienst strikt ab. Mormonen nicht.

Beachten wir, was in dem Buch On the Road to Civilization—A World History über die ersten Christen gesagt wird: „Die Christen weigerten sich, gewisse Pflichten, die den römischen Bürgern oblagen, zu erfüllen. Die Christen . . . [betrachteten] es als eine Verletzung des Glaubens . . ., Militärdienst zu leisten. Sie lehnten es ab, ein politisches Amt zu bekleiden. Sie lehnten es ab, den Kaiser zu vergöttlichen.“ Als den Jüngern vom Hohen Rat der Juden „ausdrücklich befohlen“ wurde, das Predigen einzustellen, erwiderten sie: „Wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen“ (Apostelgeschichte 5:27-29).

 

Zeugen Jehovas ist ein sachlicher, freundlicher und offener Dialog mit allen anderen Glaubensgemeinschaften sehr wichtig. Niemand sollte in eine bestimmte Ecke gedrängt werden. Jeder sollte frei und gewissenhaft über seinen Glauben nachdenken und entscheiden.

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14.8.2016 > 3886

Zitat

Clever

KLARE SICHT: Beschlagene Badezimmer-Spiegel fönt man von unten her wieder klar

COOL: Heiße Herdplatten lassen sich schnell mit einen Wassertopf kühlen

 

Wer hat es erfunden?

Diese Serie stellt moderne Entwürfe vor, die Mustern folgen, die es in der Natur schon lange gibt. Woher kommen diese Entwürfe?

 

Der Antennenreiniger der Rossameise

 

Sauberkeit ist für ein Insekt lebenswichtig, damit es fliegen, klettern und seine Umgebung wahrnehmen kann. Sind zum Beispiel die Fühler einer Ameise verschmutzt, beeinträchtigt das ihre Fähigkeit, zu navigieren, zu kommunizieren und Duftstoffe aufzunehmen. Der Zoologe Alexander Hackmann sagt, dass man deswegen „niemals schmutzige Insekten finden wird ... Sie haben herausgefunden, wie man verschmutzte Oberflächen reinigt.“

Im Detail: Hackmann und seine Kollegen fanden heraus, wie eine Art der Rossameise (Camponotus rufifemur) Partikel unterschiedlicher Größe von ihren Fühlern entfernt. Sie biegt ein Bein zu einer Art Klammer und zieht dann einen Fühler hindurch. Grobe Borsten in der Klammer beseitigen die groben Schmutzpartikel. Kleinere Schmutzpartikel werden durch einen feinen Kamm entfernt, dessen Zwischenräume die gleiche Breite haben wie die Haare auf dem Fühler der Ameise. Kleinstpartikel – bis zu 80-mal dünner als ein menschliches Haar – werden dann von einer noch feineren Bürste aufgenommen.

 

Hackmann und sein Team sehen eine Anwendung der Methode, wie die Ameise ihre Antennen reinigt, in der Industrie. Zum Beispiel könnten ähnliche Mechanismen eingesetzt werden, um die Sauberkeit während der Herstellung von empfindlichen mikroelektronischen Bauteilen und Halbleitern zu gewährleisten, denn schon die geringste Verschmutzung kann einen Defekt verursachen.

 

Was soll man glauben? Hat sich der leistungsstarke Antennenreiniger der Rossameise entwickelt? Oder steckt ein Erfinder dahinter?

 

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Mehr solcher Themen hier! 

 

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