Woher kommt der Name ,,Jehovas Zeugen"?

Hebräisch: JHWH, der Eigenname Gottes in den Urtexten der heiligen Schrift

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Jehova ist der Eigenname Gottes, den man auch in vielen deutschen Bibeln findet (2. Mose 6:3; Psalm 83:18). Ein Zeuge ist jemand, der etwas zu tatsächlichen Vorgängen aussagt oder einen bestimmten Sachverhalt schildert, um der Wahrheitsfindung zu dienen.

So erklärt sich auch der Name „Jehovas Zeugen“: Es sind eine Gruppe von Christen, die die Wahrheit über Jehova, den Schöpfer aller Dinge, weitergeben (Offenbarung 4:11). Sie legen über ihn Zeugnis ab — und zwar nicht nur dadurch, dass sie anderen erzählen, was sie aus der Bibel erfahren haben, sondern auch durch ihre Lebensführung (Jesaja 43:10-12; 1. Petrus 2:12).

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Es gibt tatsächlich immer noch Theologen, die behaupten es wäre unnütz und überflüssig den Eigennamen Gottes zu gebrauchen. Oder es wäre unsinnig den Eigennamen Gottes überhaupt zu gebrauchen, da ja heute niemand mehr tatsächlich sagen kann wie der Name Gottes, bestehend aus den 4 Konsonanten JHWH, zu damaligen biblischen Zeiten richtig ausgesprochen wurde. Niemand weiß welche Umlaute im Sprachgebrauch dazwischen geschoben wurden.

Es gibt große endlose Diskussionen ob man nun JHWH, Jahwe, YHWH, Wahjewo, Jehowah oder sonst eine Möglichkeit der Aussprache anwendet.

Und was noch schlimmer ist, leider haben sich die großen Kirchen von der Tradition einiger jüdischer Gelehrter anstecken lassen. Diese benutzen den Namen aus übertriebener Respektsbekundung nicht mehr. Das ist leider sehr tragisch, falsch und im christlichen Sinn völlig unbegründet.

Jeder der einen Namen hat kann bezeugen das es einem lieber ist, wenn ein Fremder, der diesen Namen vielleicht nicht richtig aussprechen kann, diesen Namen aber benutzt (auch wenn er dann vielleicht eine falsche Betonung oder Aussprache hat). Das ist immer noch persönlicher als wenn man nur mit ,,Herr" oder ,,Frau" angesprochen wird. Ohne Vornamen oder Familiennamen.

Und keine einzige Stelle in der heiligen Schrift gibt an, das man den Namen nicht benutzen sollte! Im Gegenteil. Der Name sollte, natürlich mit großem Respekt vor dem Schöpfer, durchaus gebraucht und benutzt werden. Zum Beispiel im Gebet.

Durch den Gebrauch des Eigennamens ist es allen Menschen möglich ihrem Schöpfer näher zu kommen und eine sehr persönliche Beziehung zu ihm aufzubauen. Würde man nur Herr sagen, also nur den Titel benutzen, wie es viele Kirchen fälschlicherweise lehren, würde die Beziehung zu Gott nur einen sehr viel niedrigeren Level erreichen. Götter gibt es viele. Die meisten haben sich die Menschen selbst geschaffen. Aber tatsächlich gibt es nur einen einzigen Schöpfergott. Ein unerfassbar mächtiges Wesen, das den Menschen und alles Leben erschaffen hat.

Über den Namen Jehova, Jahwe oder andere Aussprachen kann man sich natürlich streiten. Doch ein echter Christ sollte sich wirklich anstrengen, sich nicht zu streiten. Zeugen Jehovas haben sich eben für Jehova entschieden. Dieser Name ist eine Ableitung von JHWH und wurde schon sehr lange in Europa als Gottesname gebraucht. Er ist absolut einzigartig. Diesen Namen gab es schon lange bevor Jehovas Zeugen sich in einer Glaubensgemeinschaft zusammengeschlossen haben. Er ist somit keine Erfindung von Jehovas Zeugen.

Der Name „Jehova“ ist, wie gesagt, keine Erfindung von Jehovas Zeugen. Bereits vor vielen Jahrhunderten wurde der Gottesname in zahlreichen Volkssprachen mit „Jehova“ wiedergegeben, zum Beispiel in Englisch und Deutsch. Heutzutage ersetzen ihn leider einige Bibelübersetzer mit Titeln wie „Gott“ und „Herr“ — eine große Respektlosigkeit gegenüber dem Autor der Bibel.

Es gibt tatsächlich Anweisungen innerhalb der katholischen Kirche, den Namen Gottes aus allen Bibeln zu entfernen und ihn nicht zu gebrauchen! Völlig absurd und keinesfalls sinnvoll.

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Der Eigenname Gottes in althebräischen Buchstaben

Jehovas Zeugen? Ja, dies ist ein beschreibender Name. Er lässt erkennen, dass die Glaubensgemeinschaft über Jehova, seine Göttlichkeit und seine Vorsätze Zeugnis ablegegt. Bezeichnungen wie „Gott“, „Herr“ und „Schöpfer“ sind Titel — ähnlich wie „Präsident“, „König“ und „General“ — und können auf verschiedene Personen angewandt werden. Aber „Jehova“ ist ein Eigenname und bezieht sich auf den allmächtigen Gott und Schöpfer des Universums. Das geht aus Psalm 83:18 hervor, wo es heißt: „Damit man erkenne, dass du, dessen Name Jehova ist, du allein, der Höchste bist über die ganze Erde.“
Der Name Jehova (oder Jahwe, eine Schreibweise, die in der katholischen Jerusalemer Bibel gebraucht und von einigen Gelehrten bevorzugt wird) erscheint in den ursprünglichen Hebräischen Schriften fast 7 000 mal. In den meisten Bibeln ist dieser Name nicht enthalten. Dafür sind die Ersatzwörter „Gott“ oder „Herr“ eingesetzt worden. Doch selbst in solchen Bibeln kann man gewöhnlich erkennen, wo im hebräischen Urtext der Name Jehova steht, denn an diesen Stellen sind die Ersatzbezeichnungen in Großbuchstaben und Kapitälchen gesetzt, zum Beispiel so: GOTT, HERR. Mehrere moderne Übersetzungen benutzen entweder den Namen Jehova oder den Namen Jahwe. Daher heißt es in der Neuen-Welt-Übersetzung in Jesaja 42:8: „Ich bin Jehova. Das ist mein Name.“
Der Bibelbericht, dem Jehovas Zeugen ihren Namen entnommen haben, ist im 43. Kapitel des Buches Jesaja zu finden. Dort wird die Weltszene als ein Gerichtsverfahren dargestellt: Die Götter der Nationen werden aufgefordert, ihre Zeugen zu stellen, um ihre angebliche Gerechtigkeit zu beweisen, oder die Zeugen für Jehovas Seite anzuhören und die Wahrheit anzuerkennen. In diesem Zusammenhang sagt Jehova zu seinem Volk: „Ihr seid meine Zeugen, spricht Jehova, und mein Knecht, den ich erwählt habe: damit ihr erkennet und mir glaubet und einsehet, daß ich derselbe bin. Vor mir ward kein Gott gebildet, und nach mir wird keiner sein. Ich, ich bin Jehova, und außer mir ist kein Heiland“ (Jesaja 43:10, 11, Elberfelder Bibel, 1966).
Jehova Gott hatte bereits während der Jahrtausende, bevor Jesus geboren wurde, Zeugen auf der Erde. Nachdem in Hebräer, Kapitel 11 einige dieser Glaubensmänner aufgeführt worden sind, heißt es dann in Hebräer 12:1: „Da wir denn von einer so großen Wolke von Zeugen umgeben sind, so lasst uns auch allen Ballast und die uns leicht umstrickende Sünde ablegen, und lasst uns in dem vor uns liegenden Wettlauf mit Ausharren laufen.“ Jesus sagte vor Pontius Pilatus: „Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege.“ Er wird als der „treue und wahrhaftige Zeuge“ bezeichnet (Johannes 18:37; Offenbarung 3:14). Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis zum entferntesten Teil der Erde“ (Apostelgeschichte 1:8).

 

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Der Gottesname in verschiedenen Sprachen

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teilweise © jw.org

7.10.2017 > 7832

Zitat

Clever

KLARE SICHT: Beschlagene Badezimmer-Spiegel fönt man von unten her wieder klar

COOL: Heiße Herdplatten lassen sich schnell mit einen Wassertopf kühlen

 

Wer hat es erfunden?

Diese Serie stellt moderne Entwürfe vor, die Mustern folgen, die es in der Natur schon lange gibt. Woher kommen diese Entwürfe?

 

Der Antennenreiniger der Rossameise

 

Sauberkeit ist für ein Insekt lebenswichtig, damit es fliegen, klettern und seine Umgebung wahrnehmen kann. Sind zum Beispiel die Fühler einer Ameise verschmutzt, beeinträchtigt das ihre Fähigkeit, zu navigieren, zu kommunizieren und Duftstoffe aufzunehmen. Der Zoologe Alexander Hackmann sagt, dass man deswegen „niemals schmutzige Insekten finden wird ... Sie haben herausgefunden, wie man verschmutzte Oberflächen reinigt.“

Im Detail: Hackmann und seine Kollegen fanden heraus, wie eine Art der Rossameise (Camponotus rufifemur) Partikel unterschiedlicher Größe von ihren Fühlern entfernt. Sie biegt ein Bein zu einer Art Klammer und zieht dann einen Fühler hindurch. Grobe Borsten in der Klammer beseitigen die groben Schmutzpartikel. Kleinere Schmutzpartikel werden durch einen feinen Kamm entfernt, dessen Zwischenräume die gleiche Breite haben wie die Haare auf dem Fühler der Ameise. Kleinstpartikel – bis zu 80-mal dünner als ein menschliches Haar – werden dann von einer noch feineren Bürste aufgenommen.

 

Hackmann und sein Team sehen eine Anwendung der Methode, wie die Ameise ihre Antennen reinigt, in der Industrie. Zum Beispiel könnten ähnliche Mechanismen eingesetzt werden, um die Sauberkeit während der Herstellung von empfindlichen mikroelektronischen Bauteilen und Halbleitern zu gewährleisten, denn schon die geringste Verschmutzung kann einen Defekt verursachen.

 

Was soll man glauben? Hat sich der leistungsstarke Antennenreiniger der Rossameise entwickelt? Oder steckt ein Erfinder dahinter?

 

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