Wie finanzieren sich Jehovas Zeugen?

Foto: zie-m.de

Wie wird Ihr Werk finanziert?

Das Missionswerk wird hauptsächlich durch freiwillige Spenden von Zeugen Jehovas, also den eigenen Mitgliedern,  finanziert. Bei Jehovas Zeugen gibt es keinen Zehnten und es geht auch kein Klingelbeutel herum (Matthäus 10:7, 8). Wer möchte, kann etwas in die Spendenkästen werfen, die in den Königreichssälen stehen. Die Spender bleiben anonym.

Ein Grund, warum die Ausgaben überschaubar bleiben, ist: Jehovas Zeugen haben keine bezahlten Geistlichen. Außerdem: Dass Jehovas Zeugen von Haus zu Haus gehen, ist ihr persönliches Engagement, sie werden nicht dafür bezahlt. Und die Königreichssäle für Gottesdienste sind nicht pompös.

Was geschieht mit Spendengeldern, die an die Zweigbüros von Jehovas Zeugen weitergeleitet werden? Sie werden in der Katastrophenhilfe, für die Unterstützung von Missionaren und reisenden Predigern, den Bau von Kongress- und Königreichssälen in Entwicklungsländern und für den Druck und Versand von Bibeln und anderen christlichen Publikationen eingesetzt.

Jeder entscheidet, wie viel und wofür er spenden möchte — ob für die laufenden Kosten seiner Versammlung (Gemeinde), für das weltweite Werk oder für beides. Außerdem hängt jede Versammlung in regelmäßigen Abständen zur Information einen Finanzbericht aus.

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Was könnte man noch verbessern?

  • Leider fehlt bisher ein jährlicher ausführlicher und transparenter Finanzbericht! Mindestens allen treuen und freigiebigen Spendern gegenüber wäre ein klarer Finanzbericht, mit aktuellen Kostenaufstellungen und den tatsächlichen Vermögenswerten, einfach ehrlich und informativ! Es wird zwar im Jahrbuch ein Finanzbericht veröffentlicht aber es bleiben sehr viele Fragen offen. Wir hoffen sehr, das sich da in Zukunft etwas ändert. Ein oft zu hörender Kritikpunkt sind die hohen Kosten für laufende Gerichtsprozesse jeder Art. Leider werden Jehovas Zeugen selbst kaum über solche Kritikpunkte und über laufende Prozesse von ihrer eigenen Gemeinschaft informiert. Auch hier hoffen wir auf baldige positive Veränderung! Eine Verbesserung der Tranparenz ist nach wie vor nötig.

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teilweise: © jw.org

13.6.2017 > 5948

Zitat

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Wer hat es erfunden?

Diese Serie stellt moderne Entwürfe vor, die Mustern folgen, die es in der Natur schon lange gibt. Woher kommen diese Entwürfe?

 

Der Antennenreiniger der Rossameise

 

Sauberkeit ist für ein Insekt lebenswichtig, damit es fliegen, klettern und seine Umgebung wahrnehmen kann. Sind zum Beispiel die Fühler einer Ameise verschmutzt, beeinträchtigt das ihre Fähigkeit, zu navigieren, zu kommunizieren und Duftstoffe aufzunehmen. Der Zoologe Alexander Hackmann sagt, dass man deswegen „niemals schmutzige Insekten finden wird ... Sie haben herausgefunden, wie man verschmutzte Oberflächen reinigt.“

Im Detail: Hackmann und seine Kollegen fanden heraus, wie eine Art der Rossameise (Camponotus rufifemur) Partikel unterschiedlicher Größe von ihren Fühlern entfernt. Sie biegt ein Bein zu einer Art Klammer und zieht dann einen Fühler hindurch. Grobe Borsten in der Klammer beseitigen die groben Schmutzpartikel. Kleinere Schmutzpartikel werden durch einen feinen Kamm entfernt, dessen Zwischenräume die gleiche Breite haben wie die Haare auf dem Fühler der Ameise. Kleinstpartikel – bis zu 80-mal dünner als ein menschliches Haar – werden dann von einer noch feineren Bürste aufgenommen.

 

Hackmann und sein Team sehen eine Anwendung der Methode, wie die Ameise ihre Antennen reinigt, in der Industrie. Zum Beispiel könnten ähnliche Mechanismen eingesetzt werden, um die Sauberkeit während der Herstellung von empfindlichen mikroelektronischen Bauteilen und Halbleitern zu gewährleisten, denn schon die geringste Verschmutzung kann einen Defekt verursachen.

 

Was soll man glauben? Hat sich der leistungsstarke Antennenreiniger der Rossameise entwickelt? Oder steckt ein Erfinder dahinter?

 

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