Jesus im Gespräch mit seinen Jüngern

Wer hat Ihre Religion gegründet?

Die Geschichte von Jehovas Zeugen in neuerer Zeit nahm ihren Anfang gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Damals fing eine kleine Gruppe im amerikanischen Pittsburgh (Pennsylvanien) damit an, systematisch die Bibel zu erforschen. Sie verglichen die Dogmen der Kirchen mit dem, was in der Bibel steht. Was sie dabei herausfanden, veröffentlichten sie in Büchern, Zeitungen und in der Zeitschrift, die heute als Der Wachtturm bekannt ist.

Zu dieser Gruppe Bibelforscher, denen es wirklich um die Wahrheit aus der Bibel ging, gehörte auch Charles Taze Russell. Er trieb die biblische Bildungsarbeit damals voller Tatkraft voran und war der erste Herausgeber des Wachtturms. Doch er gründete keine neue Religion. Das Ziel Russells und der „ treuen Bibelforscher“, wie Jehovas Zeugen damals hießen: Wieder das lehren, was Jesus Christus lehrte, und das Christentum so leben, wie es die Urchristen praktizierten. Für uns ist deshalb kein Mensch der Begründer unserer Gemeinschaft, sondern Jesus, der Begründer des Christentums (Kolosser 1:18-20).

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Zitat

Clever

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Wer hat es erfunden?

Diese Serie stellt moderne Entwürfe vor, die Mustern folgen, die es in der Natur schon lange gibt. Woher kommen diese Entwürfe?

 

Der Antennenreiniger der Rossameise

 

Sauberkeit ist für ein Insekt lebenswichtig, damit es fliegen, klettern und seine Umgebung wahrnehmen kann. Sind zum Beispiel die Fühler einer Ameise verschmutzt, beeinträchtigt das ihre Fähigkeit, zu navigieren, zu kommunizieren und Duftstoffe aufzunehmen. Der Zoologe Alexander Hackmann sagt, dass man deswegen „niemals schmutzige Insekten finden wird ... Sie haben herausgefunden, wie man verschmutzte Oberflächen reinigt.“

Im Detail: Hackmann und seine Kollegen fanden heraus, wie eine Art der Rossameise (Camponotus rufifemur) Partikel unterschiedlicher Größe von ihren Fühlern entfernt. Sie biegt ein Bein zu einer Art Klammer und zieht dann einen Fühler hindurch. Grobe Borsten in der Klammer beseitigen die groben Schmutzpartikel. Kleinere Schmutzpartikel werden durch einen feinen Kamm entfernt, dessen Zwischenräume die gleiche Breite haben wie die Haare auf dem Fühler der Ameise. Kleinstpartikel – bis zu 80-mal dünner als ein menschliches Haar – werden dann von einer noch feineren Bürste aufgenommen.

 

Hackmann und sein Team sehen eine Anwendung der Methode, wie die Ameise ihre Antennen reinigt, in der Industrie. Zum Beispiel könnten ähnliche Mechanismen eingesetzt werden, um die Sauberkeit während der Herstellung von empfindlichen mikroelektronischen Bauteilen und Halbleitern zu gewährleisten, denn schon die geringste Verschmutzung kann einen Defekt verursachen.

 

Was soll man glauben? Hat sich der leistungsstarke Antennenreiniger der Rossameise entwickelt? Oder steckt ein Erfinder dahinter?

 

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