Sollte man für religiöse Dienste bezahlen müssen?

IN VIELEN Ländern außerhalb des deutschsprachigen Raums erheben christliche und nichtchristliche Gemeinschaften Gebühren für Taufen, Trauungen, Trauerfeiern und dergleichen. Manche verlangen Hunderte, unter Umständen sogar Tausende von Euro.
Es gibt Geistliche, die vom Staat für zeremonielle und seelsorgerische Aufgaben bezahlt werden oder um beispielsweise Parlamentssitzungen mit Gebet zu eröffnen. Mancher schätzt die von den Kirchen angebotenen Dienste; und diese müssen natürlich auch ihre Unkosten decken. Billigt die Bibel aber die heutige Praxis, für religiöse Dienste etwas zu berechnen oder gar Zwangsabgaben zu erheben?
„Ein Kaufhaus“?
Als Jesus Christus auf der Erde lebte, nutzten Händler, hinter denen jüdische Geistliche standen, religiöse Anlässe (vor allem das Passahfest), um ihre eigenen Taschen zu füllen. Fand Jesus das in Ordnung? Absolut nicht! Die Bibel berichtet: „Er schüttete die Münzen der Geldwechsler aus und stieß ihre Tische um.“ Und er verlangte: „Hört auf, das Haus meines Vaters zu einem Kaufhaus zu machen!“ (Johannes 2:14-16).
Im 8. Jahrhundert v. u. Z., zu Lebzeiten des Propheten Micha, bestand eine ähnliche Situation. In der Bibel heißt es über die damaligen Priester, sie würden „das Recht verabscheuen“ und „bloß um einen Kaufpreis“ unterweisen. Gleichzeitig beanspruchten sie jedoch, Gottes Unterstützung zu haben, was ihre Worte zeigten: „Ist nicht Jehova in unserer Mitte?“ (Micha 3:9, 11). Jehova Gott war aber keineswegs in ihrer Mitte, um ihnen zu helfen. Er verabscheute ihr Tun und teilte ihnen das durch seinen Propheten unmissverständlich mit.
Auch heute sind manche Geistliche sehr aufs Geld bedacht und machen ihre Gotteshäuser „zu einem Kaufhaus“. Es gibt sogar Religionsgemeinschaften, die kommerziell sehr aktiv sind. Mit Heiligenbildern und sonstigen religiösen Gegenständen wird reger Handel getrieben (1. Johannes 5:21).
„Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt“
Als Jesus seine Apostel beauftragte, die gute Botschaft zu predigen, Kranke zu heilen und sogar Tote aufzuerwecken, erklärte er: „Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt“ (Matthäus 10:7, 8). Seine wahren Nachfolger sollten sich für ihre Dienste also nicht bezahlen lassen. Jesus ging selbst mit gutem Beispiel voran: Ganz gleich, was er für andere tat, er nahm niemals Geld dafür.
Genau wie Jesus verrichtete auch der Apostel Paulus seinen Dienst „unentgeltlich“ (1. Korinther 9:18). Wenn er Geld brauchte, arbeitete er als Zeltmacher (Apostelgeschichte 18:1-3). Deshalb konnte er von sich und seinen Begleitern auf den Missionsreisen sagen: „Wir hausieren nicht mit dem Wort Gottes wie viele Menschen“ (2. Korinther 2:17). Was ist jedoch, wenn heute Geld für Gemeindezwecke benötigt wird, beispielsweise für den Kauf oder die Miete eines gottesdienstlichen Gebäudes?
„Gott liebt einen fröhlichen Geber“
Jehovas Zeugen bringen die Mittel, die sie benötigen, durch freiwillige Spenden auf — ganz nach dem Grundsatz: „Jeder tue so, wie er es in seinem Herzen beschlossen hat, nicht widerwillig oder aus Zwang, denn Gott liebt einen fröhlichen Geber“ (2. Korinther 9:7). Deshalb verlangen die Zeugen weder Geld für Bibeln und ihre Schriften noch für religiöse Dienste wie Taufen, Trauungen oder Trauerfeiern. Sie erheben weder den Zehnten noch lassen sie in ihren Zusammenkünften einen Kollektenteller herumgehen. Wer ihr weltweites Verkündigungswerk finanziell unterstützen möchte, kann dort, wo sie zusammenkommen, etwas in einen unauffällig platzierten Spendenkasten einwerfen.
Ihre Königreichssäle, Kongresssäle, Zweigbüros und Druckereien sowie ihre humanitären Hilfseinsätze finanzieren Jehovas Zeugen ebenfalls durch freiwillige Spenden. Einige können nur wenig geben, wie die arme Witwe, die Jesus lobend erwähnte (Lukas 21:2). Andere sind zu größeren Spenden in der Lage. Wer sich an die Grundsätze der Bibel hält und gemäß seinen Möglichkeiten gibt, verspürt Gottes reichen Segen, innere Zufriedenheit und echtes Glück (Apostelgeschichte 20:35; 2. Korinther 8:12).


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Quelle: Erwachet Juni 2010

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Das Sonar des Delfins

 

 

Delfine erzeugen eine Vielzahl von Klick- und Pfeiftönen und nehmen das Echo wahr. Damit navigieren sie und erkunden ihre Umgebung. Von dem natürlichen Sonar des Großen Tümmlers (Tursiops truncatus) inspiriert, suchen Wissenschaftler nach Lösungen, bestehende Unterwasser-Schallsysteme weiterzuentwickeln.

Im Detail: Mithilfe seines Sonars findet der Delfin im Sand des Meeresbodens eingegrabene Fische und kann sie von Steinen unterscheiden. Laut Keith Brown, außerordentlicher Professor der Heriot-Watt-Universität in Edinburgh (Schottland), ist es dem Delfin möglich, „aus zehn Metern Entfernung Behälter mit verschiedenen Inhalten wie Leitungswasser, Salzwasser, Sirup und Öl voneinander zu unterscheiden“. Wissenschaftler haben das Ziel, Geräte mit ähnlichen Eigenschaften zu entwickeln.

 

Forscher analysierten die Echoortung der Delfine und versuchten, sie nachzubilden. Das Ergebnis ist ein Sonargerät mit ausgeklügelter Elektronik, das in einen Zylinder von weniger als einem Meter Länge eingebaut wurde. Dieses Gerät wird an einen Unterwasserroboter montiert und sieht aus wie ein Torpedo. Es wurde konstruiert, um den Meeresgrund zu erforschen und zum Beispiel Kabel oder Pipelines zu finden, die im Meeresboden liegen, und sie aus der Distanz zu untersuchen. Die Entwickler sehen einen möglichen Einsatz in der Öl- und Gasindustrie. Das Prinzip des Delfin-Sonars soll dabei helfen, mehr Daten zu sammeln, als dies mit derzeitigen Sonargeräten möglich ist. Dadurch können die besten Stellen zum Platzieren von Unterwassertechnik gefunden, Schäden, wie beispielsweise Haarrisse in Stützpfeilern von Ölplattformen, und sogar Verstopfungen in Pipelines erkannt werden.

Was soll man glauben? Hat sich das Sonar des Großen Tümmlers einfach so entwickelt oder steckt ein Konstrukteur dahinter?

 

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