Sind Zeugen Jehovas Protestanten, Fundamentalisten oder eine amerikanische ,,Sekte"?

 

Unsere Weltzentrale befindet sich zwar in den USA. Trotzdem sind wir keine amerikanische Sekte. Hier einige Fakten:

  • Viele verstehen unter einer Sekte eine Gruppe, die sich von einer etablierten Religionsgemeinschaft abgespalten hat. Das ist bei Jehovas Zeugen jedoch nicht der Fall. Wir möchten das Christentum lediglich wieder so praktizieren wie die Urchristen.
  • Unsere Gemeinschaft ist in über 230 Ländern und Territorien aktiv. Und ganz gleich, wo wir leben, fühlen wir uns nicht in erster Linie der amerikanischen oder irgendeiner anderen Regierung zur Treue verpflichtet, sondern Jehova Gott und Jesus Christus (Johannes 15:19; 17:15, 16).
  • Was wir lehren, gründet sich komplett auf die Bibel — nicht auf die Schriften irgendeines religiösen Predigers in den USA (1. Thessalonicher 2:13).
  • Wir folgen nicht der Führung irgendeines Menschen, sondern Jesus Christus (Matthäus 23:8-10).




Jehovas Zeugen sind Christen, aber sie sind weder Protestanten noch Katholiken. Sie haben nämlich erkannt, dass sich einige Lehrmeinungen dieser Gemeinschaften nicht voll auf die Bibel stützen: so zum Beispiel, dass ein Gott, der durch und durch liebevoll ist, Menschen für immer und ewig in einer Feuerhölle quält oder dass der Mensch eine unsterbliche Seele hat. Genauso wenig lehrt die Bibel, dass Christen politisch aktiv werden sollten (Hesekiel 18:4; Johannes 15:19; 17:14; Römer 6:23).
„Fundamentalismus ist in den USA eine breite Bewegung im Protestantismus“, heißt es in der World Book Encyclopedia. Einige dieser Organisationen „vertreten soziale und politische Positionen, die auf einer wörtlichen Auslegung von Bibeltexten basieren“. Auf Jehovas Zeugen trifft diese Definition nicht zu. Wie schon erwähnt, halten sie sich aus politischen Angelegenheiten heraus. Auch drängen sie niemand ihre Ansichten auf — weder auf politischem Wege noch auf eine andere Art und Weise. Wie die ersten Christen suchen sie vielmehr das persönliche Gespräch und vertreten dabei ihren Standpunkt sachlich und logisch (Apostelgeschichte 19:8).
Als „Sekte“ bezeichnet man Glaubensgemeinschaften, die sich von einer anderen Religionsgemeinschaft abgespalten haben. Jehovas Zeugen haben sich von keiner anderen Religion abgespalten, sind also schon von daher keine Sekte. Jehovas Zeugen wurden vor über 100 Jahren von Menschen komplett neu gegründet, die sich in anderen Religiongemeinschaften nicht wohl fühlten und deswegen auf der Suche nach etwas waren, was ihnen mehr Nähe zu Gott im christlich-biblischen Sinn gibt.

Menschen die mit den Irrlehren und Falschdarstellungen der großen Kirchen nichts anfangen konnten. Sie nannten sich anfangs noch ,,Ernste Bibelforscher".


 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Auszüge aus: "Erwachet!" August 2010, www.jw.org

Zitat

Clever

KLARE SICHT: Beschlagene Badezimmer-Spiegel fönt man von unten her wieder klar

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Wer hat es erfunden?

Diese Serie stellt moderne Entwürfe vor, die Mustern folgen, die es in der Natur schon lange gibt. Woher kommen diese Entwürfe?

 

Der Antennenreiniger der Rossameise

 

Sauberkeit ist für ein Insekt lebenswichtig, damit es fliegen, klettern und seine Umgebung wahrnehmen kann. Sind zum Beispiel die Fühler einer Ameise verschmutzt, beeinträchtigt das ihre Fähigkeit, zu navigieren, zu kommunizieren und Duftstoffe aufzunehmen. Der Zoologe Alexander Hackmann sagt, dass man deswegen „niemals schmutzige Insekten finden wird ... Sie haben herausgefunden, wie man verschmutzte Oberflächen reinigt.“

Im Detail: Hackmann und seine Kollegen fanden heraus, wie eine Art der Rossameise (Camponotus rufifemur) Partikel unterschiedlicher Größe von ihren Fühlern entfernt. Sie biegt ein Bein zu einer Art Klammer und zieht dann einen Fühler hindurch. Grobe Borsten in der Klammer beseitigen die groben Schmutzpartikel. Kleinere Schmutzpartikel werden durch einen feinen Kamm entfernt, dessen Zwischenräume die gleiche Breite haben wie die Haare auf dem Fühler der Ameise. Kleinstpartikel – bis zu 80-mal dünner als ein menschliches Haar – werden dann von einer noch feineren Bürste aufgenommen.

 

Hackmann und sein Team sehen eine Anwendung der Methode, wie die Ameise ihre Antennen reinigt, in der Industrie. Zum Beispiel könnten ähnliche Mechanismen eingesetzt werden, um die Sauberkeit während der Herstellung von empfindlichen mikroelektronischen Bauteilen und Halbleitern zu gewährleisten, denn schon die geringste Verschmutzung kann einen Defekt verursachen.

 

Was soll man glauben? Hat sich der leistungsstarke Antennenreiniger der Rossameise entwickelt? Oder steckt ein Erfinder dahinter?

 

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