Unter Kritik versteht man die Beurteilung eines Gegenstandes oder einer Handlung anhand von Maßstäben. 

Auch an der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas wird oft, gelegentlich auch berechtigt, Kritik geübt.

Diese Seite soll die Zeugen Jehovas transparent darstellen. Die Maßstäbe der Zeugen Jehovas sind sehr hoch, aus christlich biblischer Sicht. Deswegen sollten die Zeugen Jehovas sich auch jeder Kritik stellen und alle Fragen respektvoll, transparent und fair behandeln.

Solltest du einen Zeugen Jehovas antreffen oder kennen, so frage ihn doch gerne freundlich was dich interessiert, was du nicht verstehst und was dich aufregt. Eins nach dem anderen.

Ein freundlicher, sachlicher Dialog wird dir viele Fragen beantworten.

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Bitte beachte unbedingt:

  • Alle Menschen sind unvollkommen. Auch Jehovas Zeugen!

 

  • In jeder größeren Menschengruppierung gibt es extreme Einzelpersonen und Personen die zum Fanatismus tendieren. Auch unter Zeugen Jehovas. Das sind Einzelfälle, die leider ganze Personengruppen in ein schlechtes Licht rücken können.

 

  • In jeder größeren Gruppierung kann es vorkommen, daß Einzelpersonen negative Taten begehen, die dann negativ in den Medien erwähnt werden. Leider wird dadurch dann die gesammte Gruppe in ein schlechtes Licht gerückt. Obwohl nur eine Person oder wenige Personen eine schlechte Tat begangen haben.

 

  • Jeder Einzelfall sollte unbedingt sehr sachlich betrachtet werden, bevor man sich ein Urteil bildet.

 

  • Niemand ist vollkommen und perfekt, bitte erwarte das auch nicht von deiner Umwelt und anderen Personen. Unser Schöpfer empfiehlt uns, durch die heilige Schrift, schnell zu vergeben und langsam in Zorn zu geraten bevor man ein Urteil fällt (Prediger 7: 8, 9;Jakobus 1: 19, 20).

 

Vielen Dank!

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Alle gängigen Fragen und Themen werden in den einzelnen Punkten/ Fragen auf der linken Seite behandelt. Sollte ein für Dich besonders interessantes Thema nicht dabei sein, melde Dich bitte bei uns.

Wenn Du dich direkt an die deutsche Zentrale von Jehovas Zeugen wenden willst, hier sind die Kontaktdaten.

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Das Ziel von Jehovas Zeugen ist ein Leben im urchristlichen Sinn. Sie möchten den Namen ihres Schöpfers bekannt machen und die Menschen mit Gott versöhnen. Sie informieren weltweit über die christliche ,,Gute Botschaft" von einem ewigen Leben auf einer friedlichen und gesunden Erde. Menschen sollten gewonnen werden. Und nicht durch allzu ,,superheilige" und komplizierte Regelungen abgehalten werden, ihren Schöpfer anzubeten.

Jeder Zeuge Jehovas, der schon einige Jahre getauft ist, wird bestätigen, Jehovas Zeugen haben in den letzten Jahren einen enormen Wandel und eine erstaunliche Modernisierung erlebt. Ein Wandel hat immer 2 Seiten. Jehovas Zeugen haben es geschafft, diesen Wandel zum Großteil positiv zu bewältigen. Gewissermaßen fand und findet immer noch ein Generationswechsel und ein Umdenken statt. Junge Menschen werden heute positiv anders gefördert als noch vor wenigen Jahren.

Das wurde höchste Zeit und hält hoffentlich noch lange an. Alte konservative Strukturen wurden und werden aufgelöst und verändert.

Jehovas Zeugen sind mittlererweile eine der modernsten christlichen Glaubensgemeinschaften der Welt. Ein Großteil des Inhaltes der offiziellen internationalen Webseite www.jw.org ist momentan in über 970 (!) Sprachen übersetzt. Damit ist diese Seite die noch vor Wikipedia und Google die am meisten übersetzte Webseite der Welt. Bei den wöchentlichen Gottesdiensten, im christlich-ehrenamtlichen Dienst und im Privatleben werden sehr vielfältige technische Möglichkeiten eingesetzt. Tablets werden privat, während den Gottesdiensten und im christlich-ehrenamtlichen Informationsdienst eingesetzt.  Beamer und Flachbildschirme sind mittlererweile in den meisten Gemeindesälen (besonders in den Industrienationen, in Entwicklungs- und Schwellenländern wächst der Einsatz täglich) während der Gottesdienste und des christlichen Schulungsprogrammes im Einsatz. Dennoch wird besonders auf ältere Menschen Rücksicht genommen, damit sie den Anschluß an die Modernisierung nicht verlieren.

Es ist eine enorme tägliche Herausforderung, für Einheit und Liebe unter dieser über 8,4 Millionen aktiver Mitglieder zählenden Glaubensfamilie zu sorgen!

Allein schon, das genau diese Bemühungen seit mittlererweile über 100 Jahren trotz großer Verfolgung und vielen Verbote funktionieren, ist für viele ein Beweis des Segens und der Unterstützung unseres Schöpfers.

Unter anderem das enorme Wachstum und der Wunsch nach einem christlichen Lebenswandel, verbunden mit menschlichem Fehlern, haben in der Vergangenheit und aktuell zu vielerlei Kritik an der internationalen Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas geführt. Teils berechtigt, teils unberechtigt.

Die menschliche Gesellschaft hat sich enorm von ihrem Schöpfer  abgewandt und schenkt ihm immer weniger Interesse. Menschliche Grundbedürfnisse haben sich jedoch seit Jahrtausenden nicht geändert. Essen, Trinken, ein Dach über dem Kopf und ein Bett, eine Arbeit, die einen erfüllt und soziale Kontakte. Das sind die Grundbedürfnisse und sie sind seit tausenden von Jahren gleich. Auch das ist ein Grund warum die Bibel, die christlich-heilige Schrift und das Wort Gottes, nach wie vor aktuell ist.

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Kritik

Häufige Kritikpunkte an Jehovas Zeugen sind unter anderem:

 

  • totalitäre, sektenartige Strukturen mit extremer Hierarchie innerhalb der Gemeinschaft

 

  • übertriebene Einmischung in die Privatsphäre der eigenen Mitglieder

 

  • starke Überwachung der eigenen Mitglieder

 

  • fehlende Transparenz der Gemeinschaft nach außen

 

  • extrem einseitige Kommunikation innerhalb der Gemeinschaft, negative Themen ( internationale Prozesse wegen Kindesmissbrauch, rückläufige Zahlen usw.) werden tabuisiert und verschwiegen

 

  • mangelnde Selbstkritik

 

  • miserable Jugendarbeit, dadurch viele Ausschlüße und inaktive Mitglieder

 

  • Abschottung nach außen, durch die Empfehlung außerhalb der Gemeinschaft keinerlei Freundschaften aufzubauen

 

  • übertriebenes Schwarz-Weiß-Denken: alles innerhalb der Gemeinschaft ist gut, alles außerhalb ist böse und schlecht

 

  • zu harter Umgang mit ausgeschlossenen Personen

 

  • oftmals geänderte Glaubensansichten, unbegründete und fragwürdige interne Vorgehensweisen und damit verbundene Inaktivität und Rückzug von Mitgliedern

 

  • ständiger Druck zu mehr Einsatz innerhalb der Gemeinschaft von oben (geistige Führung) nach unten, konstruktive Kritik von unten nach oben wird jedoch kaum geübt, zugelassen und gewünscht

 

Weitere Kritikpunkte findest Du auf unserer Seite Anfragen unter dem Punkt > Lob und Kritik an Jehovas Zeugen. Diese Kritik kann gelegentlich berechtigt sein. Kommunikation ist extrem wichtig.  Fairness und christliche Grundsätze sind die Maßstäbe, mit denen gemessen werden sollte.

Wir wollen und können hier nicht auf jeden einzelnen Punkt eingehen. Jeder Fall ist ein Fall für sich. Es bitte immer den weiter obenangesprochenen Punkt > Bitte beachte unbedingt! zu brücksichtigen.

Vielen Dank!

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Manche Zeugen Jehovas mischen sich zu sehr in die Privatangelegenheiten anderer ein

 

Es wurde und wird von der Führung und von Personen in besonderer Position in Einzelfällen gelegentlich sehr tief ins Privatleben eingegriffen. Das sind Einzelfälle. Es ist gut wenn man, je nach Fall, helfen will und kann. Dennoch gilt es die Privatsphäre und Entscheidung jeder Person zu respektieren und bis zu einem gewissen Punkt zu tolerieren. Bis zu dem Punkt, an dem die Handlungen einer Person nicht im absoluten und offensichtlichem Gegensatz zu christlichen Grundsätzen steht, sollte man sich unbedingt aus Privatangelegenheiten heraushalten. Das gilt für alle und jeden.

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Bei Jehovas Zeugen wird die persönliche Freiheit stark eingeschränkt

 

Einige meinen, Zeugen Jehovas sind total in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt und müssen alles machen wie es ihnen in ihren Gemeinden diktiert wird.

Als Zeuge Jehovas hat man sich christlich taufen lassen und sich selbst sozusagen seinem Schöpfer, die Zeugen nennen ihn eben Jehova, hingegeben. Man ordnet sich bis zu einem gewissen Grad unter.

Wie weit man dabei geht, ist eine absolute Privatangelegenheit und sehr verschieden.

Natürlich besteht, wie in jeder größeren Gruppierung, ein gewisser menschlicher Gruppenzwang. Dieser sollte aber generell positiv, freundlich und christlich ausgeprägt sein. Die persönliche Meinung wird respektiert und, wenn sie nicht im absolutem Gegensatz zur Bibel steht, akzeptiert.

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Zeugen Jehovas sind zu hart zu ausgeschlossenen Personen?

 

Einige meinen das Zeugen Jehovas zu hart mit Personen umgehen, die aus der Religionsgemeinschaft ausgeschlossen wurden.



Jeder Fall ist ein absolutes Unikum und sollte entsprechend behandelt werden. Jeder Mensch sollte privat und für sich selbst entscheiden ob und wie er mit anderen Personen Umgang hat. Und seine Taten vor Gott, seinem Schöpfer begründen können. Das persönliche Bibelstudium hilft jedem dabei, christliche Grundsätze einzuhalten.

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Glauben Jehovas Zeugenglauben, das sie die einzigen sind, die gerettet werden?

 

Nein.

Millionen Menschen, die in vergangenen Jahrhunderten lebten und die keine Zeugen Jehovas waren, werden auferstehen und die Gelegenheit erhalten, Leben zu erlangen. Viele von denen, die heute leben, mögen noch vor der „großen Drangsal“ für Wahrheit und Gerechtigkeit eintreten, und auch sie werden gerettet werden. Außerdem sagte Jesus, dass wir einander nicht richten sollten. Wir sehen nur das Äußere; Gott aber sieht das Herz. Er kann alles genau beurteilen und ist ein barmherziger Richter. Er hat das Gericht Jesus Christus übertragen, nicht uns (Matthäus 7:1-5; 24:21; 25:31).

Jehovas Zeugen glauben, dass sie die wahre Religion gefunden haben. Wenn es nicht so wäre, würden sie sich nach einer anderen umsehen. Wie die Gläubigen vieler anderer Religionen hoffen Jehovas Zeugen, gerettet zu werden. Sie glauben aber auch, dass es nicht ihre Sache ist, zu beurteilen, wer gerettet wird. Letztendlich ist Gott der Richter, der entscheidet (Jesaja 33:22).

Gottes Wort macht deutlich, dass es nicht nur auf den Wunsch ankommt, gerettet zu werden, man muss sich auch retten lassen. Dazu ein Vergleich: Angenommen, ein Wanderer verirrt sich in den Bergen. Verzweifelt sucht er nach einer Orientierung. Ob er umkommt oder am Leben bleibt, hängt davon ab, wie er reagiert, wenn ihm Hilfe von einem Rettungsdienst angeboten wird. Er könnte sie aus Stolz ablehnen; er könnte sie aber auch dankbar und demütig annehmen und gerettet werden.

Genauso muss man auf den Retter der Menschheit, Jehova Gott, hören und sich von ihm retten lassen. Rettung ist ein Geschenk von Gott, das aber nicht jeder automatisch bekommt. Jesus, Gottes Sohn, erklärte: „Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist“ (Matthäus 7:21).

Jehovas Zeugen sind davon überzeugt, dass Gott nur diejenigen retten wird, die an das Opfer Jesu, das Lösegeld, glauben. Dazu müssen sie sich genau an die Lehren Jesu halten (Apostelgeschichte 4:10-12). Interessant sind drei wesentliche Voraussetzungen, die Gottes Wort für die Rettung nennt:

1. „Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt“, sagte Jesus zu seinen Freunden (Johannes 13:35). Wie wichtig die Liebe ist, zeigte Jesus selbst, als er sein Leben für andere opferte. Wer seinen Nächsten liebt, erfüllt damit eine grundlegende Voraussetzung für die Rettung.

2. „Ich habe ihnen deinen Namen bekannt gegeben“, sagte Jesus in einem Gebet zu seinem Vater (Johannes 17:26). Jesus wusste, dass seinem Vater sein persönlicher Name, Jehova, sehr viel bedeutet. Daher betete er: „Dein Name werde geheiligt“ (Matthäus 6:9). Gottes Namen zu heiligen schließt ein, ihn zu kennen, ihn als wichtig anzusehen und ihn in Ehren zu halten. Wer gerettet werden möchte, muss wie Jesus den Gottesnamen gebrauchen. Außerdem wird von ihm erwartet, mit anderen über den Namen Gottes und seine Eigenschaften zu sprechen (Matthäus 28:19, 20). Tatsächlich werden nur Menschen gerettet, die Gott mit Namen anrufen (Römer 10:13).

3. „Mein Königreich ist kein Teil dieser Welt“, sagte Jesus zu Pontius Pilatus (Johannes 18:36). Nur wenige beweisen heute Glauben an Gottes Königreich, das heißt Gottes Regierung mit Jesus als König. Stattdessen vertrauen die meisten auf Organisationen, die von Menschen gegründet wurden. Um gerettet zu werden, ist es jedoch nötig, fest zu Gottes Königreich zu halten und anderen zu erklären, wie diese Regierung alle, die Gott treu sind, befreien wird (Matthäus 4:17).

Als Jesus mit seinen Jüngern über einige Voraussetzungen für die Rettung sprach, fragten sie: „Für wen besteht dann die Möglichkeit, gerettet zu werden?“ Darauf antwortete Jesus: „Die Dinge, die bei Menschen unmöglich sind, sind bei Gott möglich“ (Lukas 18:18-30). Jehovas Zeugen bemühen sich gewissenhaft, den Anforderungen für die Rettung gerecht zu werden. Außerdem möchten sie anderen gern helfen, gerettet zu werden, und strengen sich dabei sehr an.

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Zeugen Jehovas, Medizin und das Thema Bluttransfusionen

 

 

 

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Tun Jehovas Zeugen zu wenig gegen sexuellen Missbrauch innerhalb der Gemeinschaft?

 

Ein hochsensibles Thema. Man tut innerhalb der Glaubensgemeinschaft einiges um angemessen mit diesem sensiblen Thema umzugehen. Die Kommunikation und der Umgang mit diesem Thema ist aus der Sicht von robbsn.de nach wie vor verbesserungswürdig.

 

  • Hier findest du alles, was mit diesem Thema im Zusammenhang steht auf der offiziellen internationalen Webseite von Zeugen Jehovas, www.jw.org

 

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Was passiert mit den Spendengeldern?

 

Das interessiert alle Spender!

  • In den Gemeinden (Versammlungen) von Jehovas Zeugen werden niemals Spenden durch einen herumgehenden Spendenbeutel oder ähnlichem eingesammelt und /oder es werden bei einem Gottesdienst keinerlei Spendensammlungen durchgeführt. An einem unauffälligen Platz im Saal/ Gemeindehaus sind Spendenkästen angebracht, in denen jeder anonym und unauffällig spenden kann.
  • Mehr Informationen dazu auf unserer Seite ,,Wie finanzieren sich Zeugen Jehovas?" .

 

  • Es wird keinerlei Kirchensteuer eingenommen, alles wird zu 100% freiwillig durch Spenden finanziert. Biblisch begründet.

 

  • Die Transparenz bezüglich der Spendengelder kann man sicherlich noch verbessern. Besonders was die Ausgaben zu brisanten juristischen Prozessen betrifft  sollte absolute Klarheit herrschen. Und auch unangenehme juristische Vorgänge sollten offen kommuniziert werden, um in Zukunft solche Prozesse zu vermeiden und den zahlenden Spendern gegenüber ehrlich zu sein. Und damit alle aktiven Mitglieder der weltweiten Familie von Jehovas Zeugen informiert und vorbereitet sind wenn sie im ehrenamtlichen Informationsdienst von Haus zu Haus unterwegs sind.
  • Ein jährlicher Bericht über detaillierte Einnahmen und Ausgaben, eventuell nach Ländern getrennt, deutlich und klar mit allen Positionen, sollte wenigstens allen Mitgliedern zugänglich sein. Sehr viele größere und transparente Institutionen veröffentlichen so einen Finanzbericht. Auch mit kritischen Angaben. Damit jeder wirklich weiß, was mit seiner Spende passiert. Weitere Informationen dazu findest du auf www.jw.org 

 

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Jehovas Zeugen und das äußere Erscheinungsbild

Ein sensibles Thema.

Im christlich-aktiven Dienst sowie im Privatleben und im Beruf  sollte man als Christ seinen Kleidungsstil in erster Linie vor seinem Schöpfer verantworten. In der Vergangenheit wurde gelegentlich einigen Mitgliedern in teils sehr unvernünftiger Art und Weise ein besonderes, fast schon militärisch-uniformes äußeres Erscheinungsbild aufgezwungen. Und das mit teilweise unbegründeten, dahergeholten und fragwürdigen Begründungen.

Ein gepflegtes Erscheinungsbild, eine positive Körperpflege, eine gute Hygiene und ein moralisch korrekter Anspruch sind ohne jede Frage Kennzeichen eines echten Christen. Die Frage ob eine Krawatte bei Zeugen Jehovas Pflicht sein sollte (mittlererweile sieht man auch immer öfter eine Fliege statt einer Krawatte) oder nicht, ob man einen Bart tragen darf oder nicht und welches Kleidungsstück bei einem Gottesdienst oder beim öffentlichen Informieren getragen werden kann, sollte jeder für sich durch intensives Bibelstudium beantworten. Ausschlaggebend sind nicht die Aussagen der Veröffentlichungen von Jehovas Zeugen sondern die Antworten der christlich heiligen Schrift, der Bibel.

Warum? Zum einen wurden schon oft die Maßstäbe diesbezüglich innerhalb der Gemeinschaft geändert. Zum anderen ist es eine sehr persönliche Auffassung von Mode, was man trägt. Wenn man gut und genau in der Bibel nachforscht werden viele Fragen beantwortet. Wie allgemein bekannt ist, ändert sich der Standpunkt in der Literatur von Zeugen Jehovas von Zeit zu Zeit. So war und ist es auch in Fragen bezüglich der modischen Erscheinung und des äußeren Erscheinungsbildes.

Allerdings: Ein Minirock zum Beispiel widerspricht dem vernünftigen christlichen Erscheinungsbild während eines Gottesdienstes absolut, da er der biblischen Empfehlung, Frauen sollten sich sexuell nicht zu aufreizend kleiden, widerspricht. Wie man sich in der Freizeit kleidet ist letzten Endes Privatsache. Was christlich annehmbar ist, sollte jeder aktive Christ durch ein regelmäßiges Bibelstudium, durch innige Gebete und Gespräche mit anderen für sich selbst herausfinden und praktizieren.

Leider wurde in der Vergangenheit in der Literatur von Zeugen Jehovas oft passiv-negativ gegen das Tragen eines Bartes argumentiert. Extrem wurde die Bart- und Modediskussion in den 1950er/ 1960er Jahren. Durch Fotos und Videos wurden über viele Jahre hinweg unterschwellig Standarts gesetzt. Leider oft ohne jede biblische Begründung! Als Argument wurde einzig angeführt: „… wenn ein Christ nach einem Dienstamt strebt und er einen Bart trägt, könnte er sich fragen, ob selbst ein ordentlich gestutzter Bart eine Teilung oder Diskussionen in der Versammlung hervorrufen könnte (1. Tim. 3:1)." Das ist in sofern sehr fragwürdig, da oft schon die Frisur oder das besondere Kleidungsstück einer Person Gerede und Diskussionen innerhalb der Gemeinde hervorrufen kann.

Fakt ist, in der Bibel wird einfach nur gesagt, man sollte sich gepflegt und ordentlich kleiden, seinen Körper pflegen und extreme Modetrends meiden. Männer und Frauen sollten in ihrem modischen Auftreten klar zu erkennen sein. Letzten Endes ist die Bibel der Maßstab eines Christen. Bibelstellen sollten nicht fanatisch und extrem ausgelegt werden.

Anstatt negativ über die modische Erscheinung und die körperliche Pflege eines Mitglieds oder Besuchers der Gemeinde zu reden, sollte man dankbar für jeden Anwesenden sein. Negatives Gerede und Geschwätz haben unter echten Christen nichts zu suchen. Das sollte absolut vermieden werden!

Da laut Bibel einfach nur ein gepflegtes äusseres Erscheinungsbild zum Merkmal eines Christen gehört und nicht explizit auf jedes Detail eigegangen wird, bleibt jedem Christen zum Glück private Individualität beim modischen Erscheinungsbild. Fast schon militärische Gleichschaltung in Bezug auf die äußere Erscheinung kommt bei niemandem wirklich gut an. Positiv wäre wenn ein Christ sofort als solcher erkannt wird. Diesen Standart legt die Bibel fest.

Niemand sollte ausgegrenzt werden, weil er keine Krawatte trägt, eine besondere Frisur und/ oder ein besonderes Kleidungsstück trägt oder einen Bart pflegt!

Jeder Christ sollte sich regelmäßig fragen, wie er bei einem Gottesdienst und im Privatleben vor Gott tritt und sich beim im heiligen Dienst und in der Freizeit kleidet und pflegt. Sauberkeit, Pflege, Hygiene und der sexuelle Aspekt sollten bei der Mode eines Christen unbedingt beachtet werden. Egal ob mit oder ohne Krawatte, mit oder ohne Bart.

Vielen Dank!

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Warum ändern Jehovas Zeugen ihre Vorgehensweisen?

Bildzitat: „Der Wachtturm“, 01.04.1988, Seite 17

Tatsächlich wird die Glaubensgemeinschaft mit Bildern, wie dem oberen Foto, kritisiert. Nach kurzem Überlegen merkt man schnell, wie dahergeholt solche Art von Kritik wirkt. Natürlich gibt es Fernsehprediger, die sich bereichern, falsche Botschaften verbreiten und zu fragwürdigen Handlungen aufrufen. Aber deswegen moderne Medien, wie Internet und TV überhaupt nicht zu nutzen und positiv einzusetzen wäre doch ziemlich unsinnig, unzeitgemäß und überholt. Jehovas Zeugen sind mittlererweile eine der modernsten globalen Glaubensgemeinschaften. Ihre internationale Webseite www.jw.org ist mittlererweile in 940 (!) Sprachen (Stand Januar 2018) online und liegt damit weit vor Google und Wikipedia. Weltweit in fast jedem Königreichsaal (Gemeindehaus) werden zu den Gottesdiensten PC´s, Beamer, Flachbildschirme, Tablets und andere technische Hilfsmittel eingesetzt.

Überzeuge Dich gerne selbst und besuche einfach mal einen Gottesdienst. Du bist jederzeit herzlich dazu eingeladen (Hier mehr Info dazu!)!

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Fazit: 

Jehovas Zeugen strengen sich sehr an, einen christlichen Lebenswandel zu führen. Dabei schießen sie gelegentlich über das Ziel hinaus. Zeiten ändern sich und damit auch viele Umstände. Menschliche Unvollkommenheit und Makel führen gelegentlich zu Fehlern.

Ein urchristliches Leben wird in der Glaubensgemeinschaft angestrebt. Dabei wurden und werden sicherlich Fehler begangen. Von jedem getauften Mitglied wird absolute Ehrlichkeit und Fairness verlangt. Das gleiche erwartet jedes Mitglied von der Führung der weltweiten Glaubensfamilie. Das ist ein Ziel an dem jeder Zeuge Jehovas aktiv und dynamisch mitwirken kann. Verheimlichung, Vertuschung, Ablenkung und Tabuisierung von brisanten Themen innerhalb der Glaubensfamilie sind keine christlichen Lösungsansätze.

Jeder aktive Zeuge Jehovas sollte unbedingt über die Umstände von Verfahren und über Möglichkeiten und Hinweise bezüglich der aktiven Prävention/ Vorbeugung gegen jede Art von  brisanten Themen informiert werden. Transparenz und Aufklärung sind geboten. Warum?

  • Damit man aus begangenen Fehlern etwas lernt.

 

  • Damit man Fehlern und Straftaten aktiv vorbeugt, potentielle Opfer geschützt werden und Täter zur Rechenschaft gezogen werden.

 

  • Damit im aktiven christlichen Dienst mit der aktuellen Sachlage umgegangen werden kann und jeder Zeuge Jehovas weiß, wie er mit diesem Thema umgeht.

 

  • Damit die gängige Praxis im Umgang mit brisanten Themen bei Jehovas Zeugen dauerhaft tiefgreifend modernisiert und neu durchdacht wird. Im christlich-biblischen Sinn.

 

Nun heißt es, sofort mit tiefgreifenden Veränderungen die bisherige Praxis zu ändern und die Fehler der Vergangenheit offen und transparent zu kommunizieren, damit in Zukunft Fehler und Fehltritte möglichst vermieden werden.

Jehovas Zeugen sind unvollkommene Menschen. Leider gibt es in jeder größeren Menschengruppierung negative und dunkle Charaktere. Diese, im Vergleich zur Gesamtgruppe wenigen Personen, werfen durch ihre schlechten Taten ein schlechtes Licht auf die gesamte Gruppe.

Aus diesen sollte unbedingt gelernt werden. Selbstkritik, Transparenz und Offenheit sollten nicht nur von den Mitgliedern erwartet werden. Biblisch motivierende Grundsätze sollten in allen Bereichen gelten. Es sollte eine intensive Kommunikation über Fehler innerhalb der Gemeinschaft stattfinden. In jede Richtung!

Jeder Christ und jede am christlichen Glauben interessierte Person sollte die eigenen persönlichen Entscheidungen sich selbst und besonders dem Schöpfer gegenüber rechtfertigen können. Bringt man in erster Linie Opfer für seinen Schöpfer, ist die Gefahr von Menschen enttäuscht zu werden wesentlich geringer.

Vielen Dank!

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Solltest du noch Fragen haben, die nicht auf robbsn.de beantwortet werden, melde dich bitte unter Kontakt bei uns.

Vielen Dank.

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Teilweise: © jw.org

23.2.2018 > 10530

Zitat

Clever

KLARE SICHT: Beschlagene Badezimmer-Spiegel fönt man von unten her wieder klar

COOL: Heiße Herdplatten lassen sich schnell mit einen Wassertopf kühlen

 

Wer hat es erfunden?

Diese Serie stellt moderne Entwürfe vor, die Mustern folgen, die es in der Natur schon lange gibt. Woher kommen diese Entwürfe?

 

Der Antennenreiniger der Rossameise

 

Sauberkeit ist für ein Insekt lebenswichtig, damit es fliegen, klettern und seine Umgebung wahrnehmen kann. Sind zum Beispiel die Fühler einer Ameise verschmutzt, beeinträchtigt das ihre Fähigkeit, zu navigieren, zu kommunizieren und Duftstoffe aufzunehmen. Der Zoologe Alexander Hackmann sagt, dass man deswegen „niemals schmutzige Insekten finden wird ... Sie haben herausgefunden, wie man verschmutzte Oberflächen reinigt.“

Im Detail: Hackmann und seine Kollegen fanden heraus, wie eine Art der Rossameise (Camponotus rufifemur) Partikel unterschiedlicher Größe von ihren Fühlern entfernt. Sie biegt ein Bein zu einer Art Klammer und zieht dann einen Fühler hindurch. Grobe Borsten in der Klammer beseitigen die groben Schmutzpartikel. Kleinere Schmutzpartikel werden durch einen feinen Kamm entfernt, dessen Zwischenräume die gleiche Breite haben wie die Haare auf dem Fühler der Ameise. Kleinstpartikel – bis zu 80-mal dünner als ein menschliches Haar – werden dann von einer noch feineren Bürste aufgenommen.

 

Hackmann und sein Team sehen eine Anwendung der Methode, wie die Ameise ihre Antennen reinigt, in der Industrie. Zum Beispiel könnten ähnliche Mechanismen eingesetzt werden, um die Sauberkeit während der Herstellung von empfindlichen mikroelektronischen Bauteilen und Halbleitern zu gewährleisten, denn schon die geringste Verschmutzung kann einen Defekt verursachen.

 

Was soll man glauben? Hat sich der leistungsstarke Antennenreiniger der Rossameise entwickelt? Oder steckt ein Erfinder dahinter?

 

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Mehr solcher Themen hier! 

 

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