© Andre Bonn / Foto Dollar Club / Link zu jw.org: Stichwort ,,Ausgeschlossene"

Jehovas Zeugen und ein Ausschluß aus der Glaubensgemeinschaft:

  • Was führt zu einem Ausschluss aus der Glaubensgemeinschaft?

  • Was sind die Folgen?

 

Jährlich verlassen unzählige Menschen weltweit eine Glaubensgemeinschaft oder eine Kirche dauerhaft. Man spricht von Kirchenaustritt oder Austritt aus der Glaubens- / Religionsgemeinschaft. Manche engagieren sich auch einfach nicht mehr in ihrer Gemeinschaft. Das spricht man von inaktiven Mitgliedern. Aber sie bleiben weiterhin passive Mitglieder der Gemeinschaft.

Wenn Jehovas Zeugen von Ausgeschlossenen sprechen, dann wurde eine Person, nach sehr langen Gesprächen unter Gebet, aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Warum? Diese Person hat im christlichen Sinn eine sehr schwerwiegende und verletzende Sünde begangen. Um die Gemeinschaft zu schützen und um die Person zur Reue zu führen, wird sie ausgeschlossen. 

Es besteht auch die Möglichkeit, das sich eine Person selbst aus der Gemeinschaft ausschließt. Warum? Auch hier spielen der Schutz der Gemeinschaft und Reue vor Gott eine Rolle.

In beiden Fällen suchen sehr erfahrene Christen mehrmals das vertrauliche Gespräch mit den Betroffenen. Es werden passende Bibelstellen gelesen und christliche Vorgehensweisen überprüft. Und in jedem Fall hat die betroffene Person die Möglichkeit einer Rückkehr in die Gemeinschaft.

Ein Ausschluß aus der Gemeinschaft ist immer ein absoluter Härtefall. Und eine sehr private und sensible Angelegenheit.

Es existieren die wildesten Gerüchte über den Umgang von Zeugen Jehovas mit ausgeschlossenen Personen und ehemaligen Zeugen Jehovas.

Zum Beispeil weil Personen die bei den Zeugen Jehovas ausgeschlossen wurden natürlich oftmals wütend sind. Schliesslich sind sie ja ausgeschlossen worden. Aber nicht ohne Grund. Leider reden dann manche gelegentlich schlecht über die Gemeinschaft. Ähnlich wie Personen, denen in einer Firma aus schweren Gründen gekündigt wurde. Doch es gibt immer eine lange Vorgeschichte. Jeder Fall ist absolut individuell.

Ein Ausschluss aus der Gemeinschaft - Warum?

Was ist passiert bevor über einen Gemeinschaftsauschluss überhaupt gesprochen wird?

Der oder die betreffenden Personen haben mindestens 1 mal eine aus christlicher Sicht extrem schwerwiegende Sünde begangen. Eine extrem schwerwiegende Sünde ist absolut keine Kleinigkeit! Da ist aus christlicher Sicht etwas sehr schwerwiegendes passiert. Es wird immer mehrmals mit der oder den betreffenden Personen absolut diskret gesprochen. Normalerweise wird/ werden die betroffene/n  Person/en in so einem Fall mindestens 1 mal öffentlich abgemahnt. Die Gründe der Zurechtweisung werden natürlich nicht öffentlich genannt und sind absolut privat und diskret zu behandeln.

Bevor jemand wirklich aus der Gemeinschaft ausgeschlossen wird, beten die, aus christlicher Sicht sehr erfahrenen handlungsbefugten Personen oft und intensiv, auch mit der betroffenen Person.

Während des gesamten Zeitraums wird mehrfach mit der betreffenden Person über die Thematik gesprochen.

Menschen werden nicht einfach ausgeschlossen weil sie irgendwelche Kleinigkeiten getan haben. Im Gegenteil. Sie haben sehr schwere Sünden im christlichen Sinn getan. Manchmal haben sie ihre Sünden nicht bereut. Oder die Personen haben bereut aber die Sünde/n war/en im christlichen Sinn zu schwerwiegend, als das einfach nur eine öffentliche Abmahnung oder Zurechtweisung ausreichend wäre. Es wurden viele Gespräche mit diesen Personen geführt. Aber sie waren uneinsichtig oder die Sünde war, wie bereits erwähnt zu schwer. Dann werden sie zeitweise ausgeschlossen und nach einer Zeit intensiver Reue und einem weiteren intensiven Studium der christlichen heiligen Schrift besteht die Möglichkeit der Rückkehr in die Gemeinschaft.

Ein Ausschluß findet auch oft statt, um die Ruhe und den Frieden innerhalb der Gemeinschaft zu erhalten!

Die Grundsätze des Umganges mit ausgeschlossenen Personen stammen nicht von Jehovas Zeugen! Sie stehen seit vielen Jahrhunderten in der Bibel. Es wird aus biblischer Sicht empfohlen den Umgang mit Personen zu meiden, die bewusst schlechten Einfluss auf jemanden haben können (1. Korinther 5:11-13). Alle ausgeschlossenen Personen haben die Möglichkeit wieder aufgenommen zu werden. Nach einer gewissen Reuezeit und wenn sie das wirklich wollen.

Es kommt natürlich auch vor, das Personen die Gemeinschaft auf eigenen Willen hin verlassen. Zum Beispiel weil sich ihre Glaubensansichten zu sehr geändert haben. Wenn ein Zeuge Jehovas die Gemeinschaft schützen will und eine, aus seiner eigenen Sicht sehr schwere Sünde begangen hat, kann er sich auch selbst auschliessen. Er schützt im speziellen Fall die Gemeinschaft und zwingt sich selbst zu einer besonderen Reuezeit.

Jeder Fall ist ein absoluter Fall für sich. Niemals ist ein Fall wie der andere! Man kann nicht pauschal einen Fall für alles verantwortlich machen. Man sollte im Umgang mit Ausgeschlossenen und ehemaligen Zeugen ausgeglichen und fair sein und immer so handeln, das man ein reines Gewissen vor Gott hat.

Es steht niemanden zu jemanden zu verurteilen.

Das letzte Urteil wird Gott persönlich sprechen. Er kennt alle Details, die Gedanken einer Person und alle Umstände, die zu einer Tat geführt haben. Somit hat nur er das Recht ein gerechtes Urteil zu fällen.

In einer menschlichen Gemeinschaft kann es vorkommen, daß gravierende Fehlentscheidungen getroffen werden! Das ist auch schon bei Jehovas Zeugen vorgekommen.

Jeder Mensch sollte die faire und individuell erreichbare Chance bekommen, wieder ein normales Mitglied der Gemeinschaft zu werden. Das letzte Wort hat unser Schöpfer und seine direkten Mitarbeiter.

Hier findest Du Artikel auf der offiziellen Webseitevon Jehovas Zeugen, www.jw.org, zu diesem Thema.


Hast du noch Fragen dazu?

Bitte schreibe uns über unser Kontaktformular.

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- - - - !!! Bitte beachte und respektiere!!!- - - - -

  • Jeder Ausschluß aus der Glaubensgemeinschaft ist eine sehr ernsthafte und sehr private Angelegenheit. Jeder, der nicht direkt betroffen ist, sollte sich aus den privaten Angelegenheiten anderer Menschen unbedingt heraushalten (2. Thessalonicher 3:11, 1.Timotheus 5:13). Selbst wenn man betroffen ist, sollte man es sich sehr genau überlegen, bevor man sich in die Angelegenheiten anderer einmischt. Eine getroffene Entscheidung, egal wie vernünftig oder unvernünftig sie aus eigener Sicht aussieht, sollte aus Respekt vor der Privatsphäre einer Person nicht öffentlich diskutiert werden.

 

  • Jeder Ausschluß aus der Glaubensgemeinschaft hat eine sehr lange Vorgeschichte.

 

  • Jeder Ausschluß aus der Glaubensgemeinschaft sollte sehr lange, sehr sensibel und immer unter Gebet nach christlichen biblischen Richtlinien besprochen und entschieden werden. Besonders da ein Ausschluß aus der Gemeinschaft gravierende soziale Folgen für die ausgeschlossene Person, sowie auch deren direktes Umfeld hat.

 

  • Jeder getaufte Zeuge Jehovas kann sich auch selbst aus der Gemeinschaft ausschließen, zum Beispiel um diese zu schützen und/ oder vor Gott Sühne (Wiedergutmachung, Genugtuung, Reue aufgrund einer begangenen Sünde) zu leisten. Oder die persönlichen Ansichten haben sich zu sehr geändert. Jeder einzelne Fall ist sehr individuell.

 

  • Auch von Jehovas Zeugen werden Fehler gemacht! Auch sie sind nicht vollkommen und treffen unter Umständen falsche Entscheidungen. Das allerletzte Urteil fällt, nach der christlichen heiligen Schrift, Gott Jehova persönlich, niemals ein Mensch!

 

  • In einem Streitfall tragen sehr oft beide Seiten eine Teilschuld.

 

Vielen Dank!

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Hier findest Du relativ aktuelle Presseartikel zu diesem Thema:

Wir bitten Dich, bei Eigenrecherche zu diesem Thema und beim Lesen der Artikel die Hinweise weiter oben unter ,,Bitte beachte und respektiere!" zu berücksichtigen. Vielen Dank!

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teilweise: © www.jw.org

28.12.17 > 6847

Zitat

Clever

KLARE SICHT: Beschlagene Badezimmer-Spiegel fönt man von unten her wieder klar

COOL: Heiße Herdplatten lassen sich schnell mit einen Wassertopf kühlen

 

Zufall oder geniale Schöpfung?

Das Sonar des Delfins

 

WER HAT ES ERFUNDEN?

 

Delfine erzeugen eine Vielzahl von Klick- und Pfeiftönen und nehmen das Echo wahr. Damit navigieren sie und erkunden ihre Umgebung. Von dem natürlichen Sonar des Großen Tümmlers (Tursiops truncatus) inspiriert, suchen Wissenschaftler nach Lösungen, bestehende Unterwasser-Schallsysteme weiterzuentwickeln.

Im Detail: Mithilfe seines Sonars findet der Delfin im Sand des Meeresbodens eingegrabene Fische und kann sie von Steinen unterscheiden. Laut Keith Brown, außerordentlicher Professor der Heriot-Watt-Universität in Edinburgh (Schottland), ist es dem Delfin möglich, „aus zehn Metern Entfernung Behälter mit verschiedenen Inhalten wie Leitungswasser, Salzwasser, Sirup und Öl voneinander zu unterscheiden“. Wissenschaftler haben das Ziel, Geräte mit ähnlichen Eigenschaften zu entwickeln.

 

Forscher analysierten die Echoortung der Delfine und versuchten, sie nachzubilden. Das Ergebnis ist ein Sonargerät mit ausgeklügelter Elektronik, das in einen Zylinder von weniger als einem Meter Länge eingebaut wurde. Dieses Gerät wird an einen Unterwasserroboter montiert und sieht aus wie ein Torpedo. Es wurde konstruiert, um den Meeresgrund zu erforschen und zum Beispiel Kabel oder Pipelines zu finden, die im Meeresboden liegen, und sie aus der Distanz zu untersuchen. Die Entwickler sehen einen möglichen Einsatz in der Öl- und Gasindustrie. Das Prinzip des Delfin-Sonars soll dabei helfen, mehr Daten zu sammeln, als dies mit derzeitigen Sonargeräten möglich ist. Dadurch können die besten Stellen zum Platzieren von Unterwassertechnik gefunden, Schäden, wie beispielsweise Haarrisse in Stützpfeilern von Ölplattformen, und sogar Verstopfungen in Pipelines erkannt werden.

Was soll man glauben? Hat sich das Sonar des Großen Tümmlers einfach so entwickelt oder steckt ein Konstrukteur dahinter?

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