Was sagt die Bibel zur Dreieinigkeit?

Bild von einem Kopf mit drei Gesichtern; aus Frankreich

Ist Gott dreieinig?

Die Antwort der Bibel

Viele christliche Glaubensgemeinschaften lehren einen dreieinigen Gott. Interessant ist, was dazu im Calwer Bibellexikon erklärt wird: „Die Worte Dreieinigkeit, Dreifaltigkeit finden sich im N[euen] T[estament] selbst nicht.“ Und in dem Buch Ein Gott in drei Personen? heißt es: „Die christliche Trinitätslehre ist, in ihrer ältesten Version, erst in nachneutestamentlicher Zeit, im zweiten und frühen dritten Jahrhundert, entstanden“ — und zwar unter vielen Kontroversen.

Fakt ist: Die Bibel beschreibt Gott an keiner Stelle als Teil einer Dreieinigkeit. Folgende Texte sprechen für sich:

Jehova, unser Gott, ist e i n Jehova“ (5. Mose 6:4) oder nach der Zunz-Bibel: „Der EWIGE, unser GOTT, ist ein einiges ewiges Wesen.“

Du, dessen Name Jehova ist, du allein, bist der Höchste über die ganze Erde“ (Psalm 83:18).

Dies bedeutet ewiges Leben, dass sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus“ (Johannes 17:3).

Gott aber ist nur e i n e r“ (Galater 3:20).

Wieso findet man in den meisten christlichen Glaubensgemeinschaften die Lehre von der Dreieinigkeit?



Mythos Nr. 4: Gott ist eine Dreieinigkeit

Ursprung des Mythos:

„Es könnte der Eindruck entstehen, das Dreieinigkeitsdogma sei im Endeffekt eine Erfindung des späten 4. Jahrhunderts. In gewissem Sinne ist das auch wahr . . . Der Begriff ‚ein Gott in drei Personen‘ hatte sich vor dem Ende des 4. Jahrhunderts noch nicht durchgesetzt; auf keinen Fall war er schon völlig in das christliche Leben und in das christliche Glaubensbekenntnis integriert worden“ (New Catholic Encyclopedia, 1967, Band 14, Seite 299).

„Am 20. Mai 325 trat das Konzil von Nizäa zusammen. Konstantin führte persönlich den Vorsitz, steuerte die Verhandlungen und schlug selbst . . . die entscheidende Formel vor, die das Verhältnis Christi zu Gott im Nizäischen Glaubensbekenntnis ausdrückt, nämlich ‚wesenseins mit dem Vater‘ . . . Vom Kaiser eingeschüchtert unterschrieben alle Bischöfe außer zweien das Bekenntnis — viele von ihnen entgegen ihrer eigenen Überzeugung“ (Encyclopædia Britannica, 1970, Band 6, Seite 386).

Was steht in der Bibel?

„Er aber [Stephanus], erfüllt vom Heiligen Geist, blickte zum Himmel empor, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen und rief: Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen“ (Apostelgeschichte 7:55, 56, Einheitsübersetzung).

Was machte diese Vision deutlich? Erfüllt vom heiligen Geist, der wirksamen Kraft Gottes, sah Stephanus „Jesus zur Rechten Gottes stehen“. Das zeigt klar: Jesus wurde nach seiner Auferstehung zu Leben im Himmel nicht wesenseins mit Gott, sondern war ein eigenständiges Geistwesen. Und von einer weiteren, dritten Person ist in dem Bericht auch keine Rede. Trotz Bemühungen, die Trinitätslehre mit Bibeltexten zu untermauern, schrieb der Dominikanerpater Marie-Émile Boismard in einem Buch über die Anfänge des christlichen Glaubens und die Dogmengeschichte: „Von einer Bestätigung dafür, dass es drei Personen in dem einen Gott gäbe, . . . steht im Neuen Testament nirgendwo etwas zu lesen“ (À l’aube du christianisme. La naissance des dogmes).

Das von Konstantin durchgesetzte Dogma sollte den Meinungsverschiedenheiten ein Ende machen, die die Kirche im 4. Jahrhundert entzweiten. Doch faktisch warf es gleich die nächste Frage auf: War Maria, die Frau, die Jesus zur Welt brachte, „die Mutter Gottes“?

Zum Vergleich folgende Bibeltexte: Matthäus 26:39; Johannes 14:28; 1. Korinther 15:27, 28; Kolosser 1:15, 16

FAKT IST:

Das Dreieinigkeitsdogma setzte sich erst Ende des 4. Jahrhunderts durch



Muss man an die Dreieinigkeit glauben, um ein Christ zu sein?

▪ Ein dänisches Schulbuch für den Religionsunterricht (Danske Verdensreligioner—Kristendom, herausgegeben 2007) beschreibt Jehovas Zeugen als eine christliche Minderheit, die sich eng an die Bibel hält. In Dänemark sind Jehovas Zeugen sogar die drittgrößte christliche Religionsgemeinschaft. Die Entscheidung, Jehovas Zeugen in dem Schulbuch zu erwähnen, stieß jedoch bei einem Bischof der Dänischen Volkskirche auf heftige Kritik. Weshalb? Er sagte: „Mir ist noch kein Theologe untergekommen, der sie für Christen hält. Sie leugnen nämlich die Dreieinigkeit, den Grundpfeiler der christlichen Religion.“ Wie Annika Hvithamar, Religionssoziologin und Autorin des betreffenden Schulbuchs, dagegen geltend machte, wird auf die Frage, weshalb man sich als Christ betrachte, wohl kaum jemand antworten: „Weil ich an einen dreieinigen Gott glaube.“ Zudem steht in dem Schulbuch unter der Überschrift „Bist du ein Christ?“ Folgendes zu lesen: „Die Dreieinigkeitslehre gehört zu den schwierigeren Problemen der christlichen Theologie.“ Weiter heißt es: „Einem Christen ohne höhere theologische Bildung zu erklären, warum der christliche Gott trotz allem ein einziger Gott ist und nicht drei Götter, war schon immer schwierig.“ Was die Bibel über Gott und Christus lehrt, ist einleuchtend, unkompliziert und leicht verständlich. Weder das Wort „Trinität“ noch die Lehre als solche sind in Gottes Wort zu finden. Von Jesus Christus wird darin eindeutig gesagt, dass er Gottes erstgeborener Sohn ist (Kolosser 1:15). Außerdem wird Jesus als „Mittler zwischen Gott und Menschen“ bezeichnet (1. Timotheus 2:5). Über seinen Vater sagt die Bibel, dass „du, dessen Name Jehova ist, du allein, der Höchste bist über die ganze Erde“ (Psalm 83:18). Jehovas Zeugen halten es für äußerst wichtig, an Jesus zu glauben (Johannes 3:16). Deshalb nehmen sie auch sein Gebot so ernst: „Es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen‘ “ (Matthäus 4:10). Und jemand, der sich ernsthaft bemüht, Jesu Gebote zu befolgen, kann doch ohne jeden Zweifel als Christ bezeichnet werden.

 

 

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Zitat

Clever

KLARE SICHT: Beschlagene Badezimmer-Spiegel fönt man von unten her wieder klar

COOL: Heiße Herdplatten lassen sich schnell mit einen Wassertopf kühlen

 

Zufall oder geniale Schöpfung?

Das Sonar des Delfins

 

WER HAT ES ERFUNDEN?

 

Delfine erzeugen eine Vielzahl von Klick- und Pfeiftönen und nehmen das Echo wahr. Damit navigieren sie und erkunden ihre Umgebung. Von dem natürlichen Sonar des Großen Tümmlers (Tursiops truncatus) inspiriert, suchen Wissenschaftler nach Lösungen, bestehende Unterwasser-Schallsysteme weiterzuentwickeln.

Im Detail: Mithilfe seines Sonars findet der Delfin im Sand des Meeresbodens eingegrabene Fische und kann sie von Steinen unterscheiden. Laut Keith Brown, außerordentlicher Professor der Heriot-Watt-Universität in Edinburgh (Schottland), ist es dem Delfin möglich, „aus zehn Metern Entfernung Behälter mit verschiedenen Inhalten wie Leitungswasser, Salzwasser, Sirup und Öl voneinander zu unterscheiden“. Wissenschaftler haben das Ziel, Geräte mit ähnlichen Eigenschaften zu entwickeln.

 

Forscher analysierten die Echoortung der Delfine und versuchten, sie nachzubilden. Das Ergebnis ist ein Sonargerät mit ausgeklügelter Elektronik, das in einen Zylinder von weniger als einem Meter Länge eingebaut wurde. Dieses Gerät wird an einen Unterwasserroboter montiert und sieht aus wie ein Torpedo. Es wurde konstruiert, um den Meeresgrund zu erforschen und zum Beispiel Kabel oder Pipelines zu finden, die im Meeresboden liegen, und sie aus der Distanz zu untersuchen. Die Entwickler sehen einen möglichen Einsatz in der Öl- und Gasindustrie. Das Prinzip des Delfin-Sonars soll dabei helfen, mehr Daten zu sammeln, als dies mit derzeitigen Sonargeräten möglich ist. Dadurch können die besten Stellen zum Platzieren von Unterwassertechnik gefunden, Schäden, wie beispielsweise Haarrisse in Stützpfeilern von Ölplattformen, und sogar Verstopfungen in Pipelines erkannt werden.

Was soll man glauben? Hat sich das Sonar des Großen Tümmlers einfach so entwickelt oder steckt ein Konstrukteur dahinter?

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