Was geschieht beim Tod?

 

Auf dieser Seite werdendie Themen Tod und Trauer aus christlicher Sicht betrachtet.

 

Wir versuchen dieses Thema sehr sensibel anzusprechen. Die Auferstehungslehre ist die absolute Hoffnung eines jeden Christen (Link) und der Apostel Paulus bezeichnete alles als wertlos, sollte Christus nie auferstanden sein (1. Korinther 15:12-14).

Was passiert beim Tod?

Die Antwort der Bibel

 

Die Bibel sagt: „Die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des Geringsten bewusst“ (Prediger 9:5; Psalm 146:4). Das heißt: Wenn der Mensch stirbt, hört er auf zu existieren. Die Toten können nichts denken, fühlen oder tun.

„Zum Staub wirst du zurückkehren“

Was beim Tod passiert, hat Gott selbst erklärt. Als sich Adam, der erste Mensch, gegen Gott auflehnte, sagte Gott zu ihm: „Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren“ (1. Mose 3:19). Wo war Adam, bevor Gott ihn „aus Staub vom Erdboden“ erschaffen hatte? Er existierte nicht (1. Mose 2:7). Als Adam starb, kehrte er also zum Staub zurück, hörte auf zu existieren.

Genauso ist es noch heute. Ob Mensch oder Tier — beim Tod geschieht nach der Bibel Folgendes: „Sie alle sind aus dem Staub geworden, und sie alle kehren zum Staub zurück“ (Prediger 3:19, 20).

Das heißt aber nicht, dass mit dem Tod alles aus ist

In der Bibel wird der Tod oft mit dem Schlaf verglichen (Psalm 13:3; Johannes 11:11-14; Apostelgeschichte 7:60). Wenn jemand tief schläft, bekommt er nichts von dem mit, was um ihn herum passiert. Ähnlich ist es mit jemand, der tot ist: Er ist ohne jedes Bewusstsein. Die Bibel lässt uns aber wissen, dass Gott Menschen aus dem Todesschlaf aufwecken und ihnen wieder das Leben schenken kann (Hiob 14:13-15). Für alle, die Gott auferwecken wird, ist demnach mit dem Tod nicht alles vorbei.

URSPRÜNGLICH sollten Gottes Kinder auf der Erde nicht sterben (Römer 8:20, 21). Als Jehova Gott Adam gegenüber den Tod zum ersten Mal erwähnte, bezeichnete er ihn nicht als etwas Normales, das jeden Menschen erwartet, sondern als Strafe dafür, wenn man ihm nicht gehorcht (1. Mose 2:17). Aus der Tierwelt war Adam der Tod bereits ein Begriff.

Adam sündigte und er bezahlte dafür: Im Alter von 930 Jahren starb er (1. Mose 5:5; Römer 6:23). Wegen seines Ungehorsams wurde er aus der Familie Gottes verstoßen und nicht länger als ein Sohn Gottes betrachtet (5. Mose 32:5). Die Bibel sagt über die traurigen Folgen für die Menschheit: ‘Durch e i n e n Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen und durch die Sünde der Tod und so hat sich der Tod zu allen Menschen verbreitet’ (Römer 5:12).


Was ist mit unseren Plänen und Gedanken?

In der Bibel steht außerdem: „Es gibt eine Zufälligkeit hinsichtlich der Menschensöhne und eine Zufälligkeit hinsichtlich des Tieres, und dieselbe Zufälligkeit trifft sie. Wie der eine stirbt, so stirbt der andere; und sie alle haben nur e i n e n Geist, sodass es keine Überlegenheit des Menschen gegenüber dem Tier gibt, denn alles ist Nichtigkeit. Alle gehen an e i n e n Ort. Sie alle sind aus dem Staub geworden, und sie alle kehren zum Staub zurück“ (Prediger 3:19, 20). Was bedeutet es, zum Staub zurückzukehren?

Unwillkürlich denkt man dabei an das, was Gott zum ersten Menschen sagte: „Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren“ (1. Mose 3:19). Das heißt, dass wir Menschen genau wie die Tiere physische Geschöpfe sind. Wir sind keine Geistwesen, die lediglich einen Körper aus Fleisch und Blut bewohnen. Unsere Denkkraft überlebt die Zerstörung des Körpers nicht. Die Bibel sagt von Menschen, die sterben: „Sie hören auf zu atmen und kehren wieder zur Erde zurück, und mit ihnen sind all ihre Pläne gestorben“ (Psalm 146:4, Neues Leben).

Wenn dem so ist, in welchem Zustand befinden sich dann die Toten? Gottes Wort liefert eine eindeutige Antwort: „Die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des Geringsten bewusst“ (Prediger 9:5). Der Tod ist kein Freund, der uns ein besseres Leben beschert, sondern wird in der Bibel als „letzter Feind“ bezeichnet, denn er beendet jede unserer Aktivitäten (1. Korinther 15:26; Prediger 9:10). Ist damit der Tod mit Hoffnungslosigkeit gleichzusetzen?

Gute Nachrichten

Für Millionen von Menschen ist der Tod wie ein Schlaf, aus dem sie wieder aufwachen werden. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern über einen gemeinsamen Freund, der gestorben war: „Lazarus, unser Freund, ist zur Ruhe gegangen, doch begebe ich mich dorthin, um ihn aus dem Schlaf zu wecken.“ Auf dem Weg zur Gedächtnisgruft begegnete Jesus vielen Trauernden. Als er bei der Gruft angekommen war, ließ er sie öffnen und rief: „Lazarus, komm heraus!“ Und der Mann, der vier Tage tot gewesen war, kam heraus (Johannes 11:11-14, 39, 43, 44). Der Körper von Lazarus war bereits in die Verwesung übergegangen. Wie Jesus also demonstrierte, kann sich Gott an alles erinnern, was einen Menschen ausgemacht hat: an seine Persönlichkeit, sein Gedächtnis und sein Aussehen. Er kann Tote wieder zum Leben bringen. Bei einer anderen Gelegenheit sagte Jesus: „Die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine [Jesu] Stimme hören und herauskommen werden“ (Johannes 5:28, 29).

Die gute Nachricht der Bibel lautet außerdem: „Als letzter Feind wird der Tod zunichtegemacht“ (1. Korinther 15:26). Niemals wieder werden dann untröstliche Hinterbliebene zu einem Friedhof gehen müssen, um einen lieben Menschen zu beerdigen. In der Bibel heißt es: „Der Tod wird nicht mehr sein“ (Offenbarung 21:4). Die biblischen Aussagen über das, was beim Tod geschieht, sind doch wirklich ein Trost!

FRAGEN ZUM NACHDENKEN

▪ Sind die Toten bei Bewusstsein? (Prediger 9:5)

▪ Ist der Tod ein hoffnungsloser Zustand? (Johannes 5:28, 29)

[Herausgestellter Text auf Seite 29]

„Sie hören auf zu atmen und kehren wieder zur Erde zurück, und mit ihnen sind all ihre Pläne gestorben“ (Psalm 146:4, „Neues Leben“)

In dem unteren Magazin wird das Thema ,,Trauer und Schmerz bewältigen" (PDF-Datei) besprochen. Aus christlicher Sicht. Besonders interessant ist der Artikel ,,Wie gehe ich mit meiner Trauer um?" auf Seite 6.

Die Unterthemen sind

  • ,,Man muss trauern!"
  • Auf sich selbst achten
  • Hilfe annehmen
  • Mit Schuldgefühlen umgehen
  • Erinnerungen zulassen
  • Sich dem ,,Gott allen Trostes" anvertrauen

Niemals sollte man als Christ die elementare Auferstehungshoffnung vergessen. Dazu aber an anderer Stelle mehr.

 

Hier verschiedene Veröffentlichungen zum Thema Tod und Trauer:

Link zum PDF-Flyer
Link zum Magazin

Hier das Magazin 4/2017 mit dem Thema ,,Was sagt die Bibel über Leben und Tod?". Weitere Themen (Wenn Du die blauen Überschriften anklickst, gelangst Du direkt zum jeweiligen Artikel):

Was kommt danach?

Es gibt die verschiedensten Vorstellungen darüber, was nach dem Tod passiert. Doch gibt es eine zuverlässige Antwort?

 

Was die Bibel über Leben und Tod sagt

Lebt etwas von uns nach dem Tod weiter? Haben wir eine unsterbliche Seele? Wo sind die Toten?

Wie kann man einen Verwandten, der unheilbar krank ist, pflegen und trösten? Wie kann man mit dem eigenen Gefühlschaos zurechtkommen?

Elias Hutter: Seine bemerkenswerten hebräischen Bibeln

Elias Hutter, ein Gelehrter des 16. Jahrhunderts, veröffentlichte zwei hebräische Bibeln. Was machte diese Bibeln so besonders?

Das Tetragramm, der kleinste hebräische Buchstabe, jod, ist rot markiert

Der kleinste hebräische Buchstabe schafft Vertrauen

Was wollte Jesus deutlich machen, als er über den kleinsten Buchstaben des Alphabets sprach?

Das Paradies auf Erden — Traum oder Wirklichkeit?

Die Vorstellung von einem verlorenen Paradies auf der Erde zieht sich wie ein roter Faden durch die Menschheitsgeschichte. Ist das Paradies doch mehr als nur ein Traum?

Die Antwort der Bibel

Ängste und Sorgen gehören heute zum Leben dazu. Wird sich das je ändern?

Hier findest Du die Broschüre ,,Wenn ein geliebter Mensch gestorben ist" (Link) als MP3-Download zum herunterladen und anhören:

Link zur MP3-Datei

Hier findest du Fragen und Antworten zum Thema Bibel und Praxis. Auch unter der Rubrik Leben & Tod (Link).

Wenn Du mehr über die christliche Wahrheit wissen willst, informiere Dich bitte auf unseren Seiten. Einen sehr guten Überblick bietet das Buch ,,Was lehrt die Bibel wirklich?" (Link). Du kannst es unter diesem Link online lesen oder als PDF-Datei herunterladen. Wir empfehlen Dir dieses Buch zusammen mit unseren ehrenamtlichen, biblisch geschulten Mitarbeitern zu betrachten. Dann kannst Du alle Fragen, die Du noch hast, in aller Ruhe mit ihnen besprechen. Unter ,,Kostenloser Bibelkurs" kannst Du dich weiter informieren.

Noch Fragen? Schreibe uns einfach unter Kontakt.

Wir helfen Dir gerne. Ehrenamtlich, vertraulich und einfach. Versprochen!

Alles Gute!



teilweise: © jw.org

21.2.2018 > 2158

Zitat

Clever

KLARE SICHT: Beschlagene Badezimmer-Spiegel fönt man von unten her wieder klar

COOL: Heiße Herdplatten lassen sich schnell mit einen Wassertopf kühlen

 

Zufall oder geniale Schöpfung?

Das Sonar des Delfins

 

WER HAT ES ERFUNDEN?

 

Delfine erzeugen eine Vielzahl von Klick- und Pfeiftönen und nehmen das Echo wahr. Damit navigieren sie und erkunden ihre Umgebung. Von dem natürlichen Sonar des Großen Tümmlers (Tursiops truncatus) inspiriert, suchen Wissenschaftler nach Lösungen, bestehende Unterwasser-Schallsysteme weiterzuentwickeln.

Im Detail: Mithilfe seines Sonars findet der Delfin im Sand des Meeresbodens eingegrabene Fische und kann sie von Steinen unterscheiden. Laut Keith Brown, außerordentlicher Professor der Heriot-Watt-Universität in Edinburgh (Schottland), ist es dem Delfin möglich, „aus zehn Metern Entfernung Behälter mit verschiedenen Inhalten wie Leitungswasser, Salzwasser, Sirup und Öl voneinander zu unterscheiden“. Wissenschaftler haben das Ziel, Geräte mit ähnlichen Eigenschaften zu entwickeln.

 

Forscher analysierten die Echoortung der Delfine und versuchten, sie nachzubilden. Das Ergebnis ist ein Sonargerät mit ausgeklügelter Elektronik, das in einen Zylinder von weniger als einem Meter Länge eingebaut wurde. Dieses Gerät wird an einen Unterwasserroboter montiert und sieht aus wie ein Torpedo. Es wurde konstruiert, um den Meeresgrund zu erforschen und zum Beispiel Kabel oder Pipelines zu finden, die im Meeresboden liegen, und sie aus der Distanz zu untersuchen. Die Entwickler sehen einen möglichen Einsatz in der Öl- und Gasindustrie. Das Prinzip des Delfin-Sonars soll dabei helfen, mehr Daten zu sammeln, als dies mit derzeitigen Sonargeräten möglich ist. Dadurch können die besten Stellen zum Platzieren von Unterwassertechnik gefunden, Schäden, wie beispielsweise Haarrisse in Stützpfeilern von Ölplattformen, und sogar Verstopfungen in Pipelines erkannt werden.

Was soll man glauben? Hat sich das Sonar des Großen Tümmlers einfach so entwickelt oder steckt ein Konstrukteur dahinter?

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